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Kleine-Welt-Phänomen

Das Kleine-Welt-Phänomen, im Englischen meist als small-world experiment bezeichnet, beschreibt die soziale Vernetzung von Menschen. Er wurde 1967 vom US-amerikanischen Psychologen Stanley Milgram aufgestellt. Die Hypothese des Phänomens ist, dass jeder Mensch über maximal sechs andere Menschen mit jedem Menschen auf der Welt bekannt ist. Zur Überprüfung der These ließ Milgram Personen eine Information zu einer anderen Person weiterleiten, von der sie glaubt, dass sie – geographisch oder durch andere Umstände – die Information in die Zielrichtung weiterleiten wird.

Kritiker des Experiments führen an, dass die Datenlage nicht ausreichend ist. Außerdem könne das Phänomen zwar auf gut vernetzte Menschen zutreffen, aber nicht auf die Gesamtheit der realen Beziehungssysteme.

kleine-welt-phaenomen.txt · Zuletzt geändert: 2017/05/06 22:47 von eric