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Hypertext Transfer Protocol (HTTP)

Das Hypertext Transfer Protocol (HTTP) ist für die Übertragung der Daten einer Website zum Benutzer zuständig. Den Benutzer bzw. sein Programm, das er zum Ansehen einer Website verwendet, nennt man in diesem Zusammenhang Client. HTTP ist also eine Technologie, die Daten vom Client zum Server und vom Server zum Client überträgt.

Rufen wir eine Website auf, senden wir einen Request, also eine Anfrage. Daraufhin erhalten wir eine Response, also eine Antwort. Aus den verschiedenen Antworten setzt sich dann eine Website zusammen. Die Informationen bestehen aus kleinen Informationspaketen, die mit der Protokollsprache TCP/IP übertragen werden.

In der Regel erhalten wir auf einen Request eine positive Antwort, die Daten sind also da und können verschickt werden. Es kann aber auch zu Fehlern kommen. Den Status der Übertragung erkennt man an den HTTP-Status-Codes.

HTTP ist zustandslos. Das bedeutet, dass es sich nichts merkt, also vergesslich ist. Nach dem Request und dem Response gibt es ohne Hilfsmittel keine Möglichkeit mehr, dass sich der Server an den Client erinnert. Das wohl am häufigsten eingesetzte Hilfsmittel, um diese Schwäche des HTTP-Protokolls auszugleichen, sind Cookies. Cookies sind kleine Textdateien, die von eine Website – sofern es der Nutzer gestattet – angelegt werden und in der Regel einen alphanumerischen Ausdruck enthalten, anhand dem der Client bei einem erneuten Aufruf wiedererkannt werden kann.

Wird die Übertragung der Daten verschlüsselt, wird nicht nur das http-,Protokoll, sondern auch noch https als zusätzliche Schicht zwischen TCP und HTTP verwendet.

http.txt · Zuletzt geändert: 2017/04/14 15:29 von eric