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grenzen-der-wortberichterstattung

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grenzen-der-wortberichterstattung [2018/01/03 16:47]
eric
grenzen-der-wortberichterstattung [2018/01/03 17:00]
eric
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 Die Möglichkeiten in der [[wortberichterstattung|Wortberichterstattung]] sind für [[journalisten-in-deutschland|Journalistinnen und Journalisten]] weitgehender als bei reiner [[bildberichterstattung|Bildberichterstattung]],​ da die Veröffentlichung von Fotografien stärker in das [[allgemeines-persoenlichkeitsrecht|Persönlichkeitsrecht]] eingreift. Zu unterscheiden sind Meinungsäußerungen,​ Tatsachenbehauptungen und Verdachtsäußerungen. Die Möglichkeiten in der [[wortberichterstattung|Wortberichterstattung]] sind für [[journalisten-in-deutschland|Journalistinnen und Journalisten]] weitgehender als bei reiner [[bildberichterstattung|Bildberichterstattung]],​ da die Veröffentlichung von Fotografien stärker in das [[allgemeines-persoenlichkeitsrecht|Persönlichkeitsrecht]] eingreift. Zu unterscheiden sind Meinungsäußerungen,​ Tatsachenbehauptungen und Verdachtsäußerungen.
 ====Meinungsäußerungen==== ====Meinungsäußerungen====
 +Meinungsäußerungen unterliegen grundsätzlich der [[meinungsfreiheit|Meinungsfreiheit]],​ die Rechtssprechung tendiert im Zweifel stets für die Meinungsfreiheit und gegen einen Eingriff in dieses Recht. Nicht gestattet ist [[schmaehkritik|Schmähkritik]]. Zwar ist auch diese von der Meinungsfreiheit umfasst, über sie wird jedoch auf der Schrankenebene entschieden.
  
 ====Tatsachenbehauptungen==== ====Tatsachenbehauptungen====
-Nicht von der [[meinungsfreiheit|Meinungsfreiheit]] gedeckt sind bewusst unwahre Tatsachenbehauptungen.,​ wozu auch falsche Zitate gehören.+Tatsachenbehauptungen sind zulässig, wenn sie wahr sind. Irrtümlich unwahre Tatsachenbehauptungen können von der Meinungsfreiheit gedeckt sein, wenn sorgfältig genug recherchiert wurde. ​Nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt sind dagegen ​bewusst unwahre Tatsachenbehauptungen.,​ wozu auch falsche Zitate gehören.
  
 ====Verdachtsäußerungen==== ====Verdachtsäußerungen====
 +Bei Verdachtsäußerungen ist stets zwischen dem Interesse des öffentlichen Informationsbedürfnisses und dem Schutz des allgemeinen Persönlichkeitsrechts abzuwägen.
  
 {{tag>​Medienrecht}} {{tag>​Medienrecht}}
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