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Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

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ivw [2017/12/11 23:30] (aktuell)
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 + ​Sowohl der [[zeitungen|Zeitungs]]- als auch der [[zeitschriften|Zeitschriftenmarkt]] benötigt zu großen Teilen zum Überleben Anzeigeeinnahmen. Die Verkaufserlöse genügen in aller Regel nicht, um die Produktionskosten zu decken. Daher agieren Zeitungen und Zeitschriften nicht nur als Medienanbieter,​ sondern auch auf dem Werbemarkt (siehe [[doppelcharakter-der-privaten-presse|Doppelcharakter der privaten Presse]]). Damit Werbende sicher sein können, dass die Auflagen- und Vertriebszahlen der Medien nicht geschönt sind. wurde 1949 die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V., kurz IWV, als Unterorganisation des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft gegründet.
  
 +Sie versteht sich als neutrale Kontrollinstanz,​ die die Erhebung der für den Werbemarkt relevanten Zahl kontrolliert. Eine Mitgliedschaft ist nicht verpflichtend,​ führt aber zu einem größeren Vertrauen der Werbebranche zu dem jeweiligen Medienhaus und damit zu höheren Einnahmen. Etwa 2.000 Medienanbieter haben sich der IWV angeschlossen. Die Mitgliedschaft ist kostenpflichtig.
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 +Die IWV kontrolliert sowohl klassische Printmedien als auch Online-Medien. Dort werden i.d.R. keine Vertriebszahlen und Auflagen überprüft,​ sondern Seitenaufrufe. Zur Orientierung:​ Die Süddeutsche erreichte im ersten Quartal 2016 391.894, die Bild-Zeitung etwas über zwei Millionen Menschen.
ivw.txt · Zuletzt geändert: 2017/12/11 23:30 von eric